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Labor

Foto des Monats Februar: Forscher*innen des Helmholtz Zentrums Geesthacht arbeiten an effizienteren Wasserstoffspeichern.


Wasserstoff
kann einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten – als CO₂-freier Kraftstoff für Autos, Rohstoff für die Industrie oder Brennstoff für Heizungen. Forscher*innen des Helmholtz Zentrums Geesthacht arbeiten deshalb an effizienteren Wasserstoffspeichern. Ihre Versuchsanlage ermöglicht es zum einen, die Speicherzyklen zu simulieren - also das Be- und Entladen des Speichers mit Wasserstoff. Zum anderen lassen sich Speicherparameter wie Druck und Temperatur im Tank messen. Dieser mit Messgeräten ausgestattete Tank arbeitet auf Basis von Metallhydriden. Metallhydride bezeichnen Verbindungen von Metallen mit Wasserstoff. Ihre Vorteile liegen einerseits in einer hohen Energiedichte. Andererseits liegen die Drücke und Temperaturen zum Speichern des Wasserstoffs deutlich dichter an den Umgebungsbedingungen als bei Druck- oder Flüssigwasserstoffspeichern. Mehr Infos gibt es hier.



Newsletter N°5

Liebe Leser*innen,

Mit dem Jahreswechsel gibt es eine wichtige Ă„nderung bei den Referenzperioden fĂĽr Klimawerte: Die Weltorganisation fĂĽr Meteorologie (WMO) hat die bisherige Referenzperiode fĂĽr aktuelle klimatologische Bewertungen (bislang in der Regel 1961 bis 1990) durch die Periode 1991 bis 2020 ersetzt.

Die Folge: Die Auswirkungen des Klimawandels machen sich in der Periode 1991 bis 2020 bereits deutlich bemerkbar. So war es im Jahresmittel zum Beispiel wärmer als in den 30 Jahren zuvor, es hat insgesamt mehr Tage mit Starkregen gegeben und vieles mehr. Ein Vergleich aktueller Klimadaten mit dieser neuen Referenzperiode wird also geringere Abweichungen zeigen als ein Vergleich mit dem bisherigen Referenzzeitraum. Für die Bewertung der langfristigen Klimaentwicklung behält die WMO hingegen die Referenzperiode 1961 bis 1990 bei. Künftig wird also noch genauer darauf zu achten sein, welche Werte miteinander verglichen werden.

Einen anschaulichen Ăśberblick zu zahlreichen aktuellen Fragen zum Thema Klimawandel gibt es ĂĽbrigens immer noch in unserem 24-seitigen Faktenpapier (mit vielen BezĂĽgen auf die Referenzperiode 1961 bis 1990).

Mit dem Jahreswechsel ging auch das Wissenschaftsjahr Bioökonomie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in die Verlängerung. Sie erinnern sich: Mit dem Wissenschaftsjahr sollen Bürgerinnen und Bürger dazu ermuntert werden, den Wandel zu nachhaltigem Wirtschaften „im Dialog mit Wissenschaft und Forschung und im Rahmen zahlreicher Diskussions- und Mitmachformate im Wissenschaftsjahr aktiv mitzugestalten.“ Sie wollen mal vorbeischauen? Hier geht’s lang.

Und auf unserer Website finden Sie Artikel zu folgenden aktuellen Themen:



Kalte Dunkelflaute

Am Himmel hängen dunkle Wolken, kein Lüftchen weht und es ist bitterkalt. Eine solche Wetterlage nennt sich kalte Dunkelflaute. Das Problem: Erneuerbare Energiequellen schaffen es in einer solchen Wetterlage nicht, unseren Strombedarf zu decken. Sarah Werner, Wissenschaftsredakteurin der Helmholtz-Klima-Initiative, hat sich das Phänomen einmal genauer erklären lassen.

» Hier geht es direkt zum Interview.



Unsere neuen FAQs

Regenwetter Anfang Februar erlebten wir vielerorts einen Wetter-Mix, der selten ist. Im SĂĽden war es mild-freundlich. Im Norden bitterkalt. War das nur eine Wetterkapriole oder steckt mehr dahinter? Auf jeden Fall ein guter Anlass fĂĽr die Frage: Was ist eigentlich Klima und wie unterscheidet es sich vom Wetter? Zu dieser Frage gibt es hier die Antwort.

» Hier geht es zur Gesamtübersicht.



Wie viel COâ‚‚ dĂĽrfen wir noch ausstoĂźen? 

Portrait Nadine Mengis Spontan erhielt Nadine Mengis (GEOMAR) die Einladung von der ESMT Berlin (European School for Management and Technology in Berlin) einen Vortrag auf der Plattform TEDx zu halten. Das Thema: How much more CO₂ can we emit? - A stroll down uncertainty-lane. Falls Sie nachträglich bei dieser Vortragsreihe dabei sein möchten, folgen Sie einfach diesem Link.

Nadine Mengis vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel erforscht, welche Optionen wir in Deutschland haben, um unser Budget einzuhalten. In einem Interview erklärt sie noch einmal die wichtigsten Fakten zum Kohlenstoffbudget.

» Hier geht es direkt zum Interview.




Veranstaltungen



Donnerstag, 18.02.2021, 10:00-12:00 Uhr:

Die 20iger - ein entscheidenes Jahrzehnt fĂĽr den Klimaschutz | Online-Event
-> Anmeldung ĂĽber event@lea-hessen.de 
-> Infos

Dienstag, 23.02.2021, 15:00-18:00 Uhr:

8. Forum Klimaökonomie: Transparente Klimabilanzen – Information für klimafreundliches Handeln | Online-Event
-> Weitere Informationen

Montag, 01.03.2021, 16:00-18:00 Uhr:

#DBUdigital Online-Salon 30 Jahre DBU „Nachhaltig in die Zukunft“ | Online-Event
-> Anmeldung
-> Programm

Mittwoch, 10.03.2021, 14:30-17:00 Uhr:

10 Jahre ECRA | Online-Event
-> Anmeldung
-> Programm

Montag, 15.03. bis Mittwoch, 18.03.2021, 10:00-18:00 Uhr:


12. Deutsche Klimatagung | Online-Event
-> Weitere Informationen


WEITERE VERANSTALTUNGEN



Ăśber uns: Wer wir sind und was wir machen

Der Klimawandel, den wir derzeit erleben, ist eine der größten Herausforderungen, vor der die gesamte Menschheit heute steht. Forschung spielt dabei eine wichtige Rolle, denn sie erklärt und entdeckt Ursachen und Zusammenhänge. Sie zeigt aber auch Wege auf, mit denen wir als Gesellschaft auf diese enorme Bedrohung unserer Lebensgrundlagen reagieren können.

Die Helmholtz-Klima-Initiative ist ins Leben gerufen worden, um hier einen Beitrag zu leisten. In 13 Projekten erforschen wir Möglichkeiten, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu minimieren und unserer Atmosphäre aktiv Kohlendioxid zu entziehen. Ebenso erforschen wir Möglichkeiten, uns an Ereignisse anzupassen, die unweigerlich mit dem Klimawandel einhergehen.

Sie möchten mehr über uns und unsere Klimaforschung erfahren? Dann schauen Sie doch einfach vorbei: Auf www.helmholtz-klima.de finden Sie Infos, Artikel und Factsheets zu aktuellen Klimathemen, Termine zu interessanten Veranstaltungen und vieles mehr. Folgen und schreiben Sie uns auf YouTube, Twitter, Facebook, Instagram und LinkedIn oder per Mail.


Und wenn Ihnen gefällt, was wir machen, dann sagen Sie’s doch einfach weiter. 

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